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2) Funktionsweise

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Die Anlage benutzt die traditionellen Mehrkammergruben zur Vorreinigung d.h. der Entfernung der absetzbaren Stoffe und baut die noch vorhandenen gelösten organischen Stoffe biologisch in dem mit Schilf bestandenen und selbsttätig belüfteten Bodenfilter so weitgehend ab, dass eine sichere Einhaltung der Mindestanforderungen für die Größenklasse I (Anlagen < 1000 Einwohner) gewährleistet werden kann. Die Filterfläche mit nur
2,5 - 3 m2 je Einwohner ergibt sich aus der Mehrstufigkeit des Verfahrens und repräsentiert den Stand der Technik. Tatsächlich bescheinigen langjährige Kontrollmessungen von Behörden Ablaufwerte, die mit:
BSB5 1 - 10 mg/l
CSB 15 - 30 mg/l
NH4-N < 10 mg/l
sehr weit unter den Mindestanforderungen liegen und somit hohe Sicherheiten für den Anlagenbetreiber bei grundsätzlich steigenden gesetzlichen Anforderungen bieten.

Das Kernstück der Anlage stellt ein mit Pflanzen (Phyto) - konkret Schilf - besetzter, naturnaher Filter dar, dessen Bedeutung neben der Abwasserreinigung gleichzeitig in seiner Funktion als wertvoller Feuchtbiotop und landschaftsbereicherndes Element zu sehen ist. Der mikrobiologisch hochaktive Festbettreaktor verfügt über mehrere Filterzonen, die von oben nach unten vertikal durchströmt werden und im, den Abbau unterstützenden, Sequencing-Batch-Regime betrieben werden. Ermöglicht wird dieser Intervallbetrieb durch ein völlig selbständig arbeitendes Pumpen- oder Hebersystem im Zu- und Ablauf.

Phytofilt E
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